Es ist ja doch fast schon Frühling
Erstaunlich, wie schnell die Zeit vergeht, wenn wichtige Termine in der Zukunft liegen. Schon wieder ist eine Woche vergangen und manchmal kann ich mich nicht einmal mehr daran erinnern, was ich alles in dieser Zeit gemacht habe!
Als in der Straßenbahn eine Frau zu ihrem Sohn sagte, dass am Montag ja schon (der meteorologische) Frühlingsanfang sei, war ich ziemlich überrascht. Mensch, da warte ich die ganze Zeit auf den Frühling und durch die lange Zeit eisiger Temperaturen und den Schnee schien er auch so fern zu sein. Aber letzte Woche ist es ja sehr warm geworden - und plötzlich erscheinen einem der Winter mit Schnee und Eis weit entfernt...wie schnell sich so etwas wandeln kann.
Im Moment macht mir meine neue Brille wirklich zu schaffen. Ich habe sie mir machen lassen, weil ich mit meiner alten Sehstärke öfters mal Augen- und Kopfschmerzen bekommen habe und auch feststellen musste, dass ich nicht mehr alles so gut erkenne. Jetzt habe ich seit Dienstag die neue Brille auf und komme immer noch nicht zurecht. Im Gegenteil: heute hatte ich den ganzen Tag über massive Schmerzen und einen blöden Druck auf den Augen. Irgendwas scheint mit der Stärke des rechten Glases nicht zu stimmen. Außerdem drücken die Bügel noch sehr und ich scheine auch nicht richtig zu sehen. Immer noch habe ich das Gefühl, als wäre die Sehstärke nicht richtig oder ungewohnt.
Inzwischen habe ich es aufgegeben und meine alte Brille wieder aufgesetzt. Es hat mich einfach zu sehr belastet. (Nächste Woche werde ich dann nochmal zum Optiker gehen und mich beraten lassen, wie es weitergehen soll - vermutlich läuft es auf eine Überprüfung meiner Sehstärke hinaus, und wenn die tatsächlich nicht mit meiner neuen Brille übereinstimmt, dann habe ich ein Problem. -_-)
Fasten:
Irgendwie ist es mir diese Woche zweimal passiert, dass Leute mich ausgelacht haben, wenn sie von meiner Kaffeetrinkenregel erfahren haben.
Ich darf nämlich zum Kaffeetrinken (in meiner Bedeutung: Teetrinken oder auch Teatime) Süßes essen.
Wieso lachen sie?! Ich faste nicht im herkömmlichen Sinne, dass ich wenig esse und auf alles mögliche verzichte. Ich "faste", indem ich nur zu bestimmten Zeiten bestimmte Sachen esse - ich faste eigentlich Disziplinlosigkeit beim Essen. Ich habe mir schon deshalb nicht zur Fastenregel gemacht, dass ich auf Süßes ganz verzichte, weil ich das in meiner Hausarbeitenzeit wohl auch nur schwer durchgehalten hätte bzw. es nichts am Grundproblem geändert hätte. Und "zum Kaffeetrinken Süßes essen" (also in einem Zeitraum zwischen 16 und 18 Uhr) heißt auch nicht, dass ich dann zwei Stunden lang Süßes essen darf. Ich lege mir vorher ein paar Sachen zurecht und das esse ich dann, während ich meinen nachmittäglichen Tee trinke. ^.^ (Meine liebste Tageszeit, weil ich da oft und gerne auch etwas anspruchsvollere Literatur lese, das passt so gut zu meinem Tee.)
Und da ich mittags nur Suppe esse und mein Frühstück mangels Hunger auch nicht viel nahrhafter aussieht, würde ich sowieso nie die Zeit bis zum Abendbrot ohne diese kleine Mahlzeit überleben.
Das schönste am Fasten ist für mich das Einhalten gewisser Regeln, denn irgendwie freut man sich umso mehr darauf, wenn man dann etwas Bestimmtes essen darf. ^^
Das schlimmste: wenn zum Hauskreis Süßigkeiten und Chips mitgebracht werden, die ich sonst auch gerne gegessen hätte, und jeder um mich herum knuspert! >.<
Sonstige Woche:
Ich habe festgestellt, dass ich meine Hausarbeit allen Anschein nach wieder kürzen muss, wie so immer. Denn ich habe zwar schon Bonifatius und Karl den Großen sowie deren Missionsmethoden behandelt, aber mir fehlt der Platz, um ausführlich über eine andere Erscheinung der Mission zu schreiben: den Synkretismus. Da dieser auch ein wichtiger Bereich meines Seminars war, werde ich das auf jeden Fall behandeln - und vier Seiten, in denen auch noch die Zusammenfassung untergebracht werden will, sind deutlich zu wenig.
Ich habe bei Reclam-Bücher gekauft, die sich mit dem Thema "Christianisierung" auseinandersetzen, beides Autoren, die ich kenne und deren Bücher aber nicht auszuleihen sind.
Rudolf Simek: "Die Germanen"
Lutz E. von Padberg: "Die Christianisierung Europas im Mittelalter"
Beide Bücher sind schön lesbar geschrieben und verlieren sich nicht in der Fachsprache. Padberg bringt viele Beispiele, die ich aus anderen Büchern kannte, sogar ausführlicher, und man erfährt so einiges über den Wandel der Kirche, über Missionsmethoden und über Vorfälle in der Zeit der Christianisierung. Simek erläutert die Probleme des Germanenbegriffes (wer oder was waren die Germanen eigentlich) und setzt sich anfangs auch mit dem allgemein gebräuchlichen Germanenbegriff kritisch auseinander (vor allem mit solchen Slogans wie "Die Germanen - die ersten Deutschen" von populär[wissenschaftlich]en Zeitschriften). Dann handelt er ab, was man eigentlich wirklich von den Germanen weiß (oder eben nicht weiß).
Außerdem habe ich diese Woche stricken gelernt, und zwar in einer eigens anberaumten Strickstunde zu dritt. XD Eigentlich habe ich das schon mal vor etwa sechs Jahren noch von meiner Oma gelernt, aber ich hab das ziemlich schnell wieder vergessen, weil keinen Elan gehabt. (Weil mir auch die linksgestrickten Maschen nicht so sehr gefallen.)
Aber irgendwie ist das jetzt anders und ich kann sogar schon einen etwa 20 cm langen Schal (eher "Schälchen") vorzeigen. ^^

Auf dem Bild ist neben dem kleinen Schal übrigens auch mein neues Nachtschränkchen zu sehen. ^.^
Als in der Straßenbahn eine Frau zu ihrem Sohn sagte, dass am Montag ja schon (der meteorologische) Frühlingsanfang sei, war ich ziemlich überrascht. Mensch, da warte ich die ganze Zeit auf den Frühling und durch die lange Zeit eisiger Temperaturen und den Schnee schien er auch so fern zu sein. Aber letzte Woche ist es ja sehr warm geworden - und plötzlich erscheinen einem der Winter mit Schnee und Eis weit entfernt...wie schnell sich so etwas wandeln kann.
Im Moment macht mir meine neue Brille wirklich zu schaffen. Ich habe sie mir machen lassen, weil ich mit meiner alten Sehstärke öfters mal Augen- und Kopfschmerzen bekommen habe und auch feststellen musste, dass ich nicht mehr alles so gut erkenne. Jetzt habe ich seit Dienstag die neue Brille auf und komme immer noch nicht zurecht. Im Gegenteil: heute hatte ich den ganzen Tag über massive Schmerzen und einen blöden Druck auf den Augen. Irgendwas scheint mit der Stärke des rechten Glases nicht zu stimmen. Außerdem drücken die Bügel noch sehr und ich scheine auch nicht richtig zu sehen. Immer noch habe ich das Gefühl, als wäre die Sehstärke nicht richtig oder ungewohnt.
Inzwischen habe ich es aufgegeben und meine alte Brille wieder aufgesetzt. Es hat mich einfach zu sehr belastet. (Nächste Woche werde ich dann nochmal zum Optiker gehen und mich beraten lassen, wie es weitergehen soll - vermutlich läuft es auf eine Überprüfung meiner Sehstärke hinaus, und wenn die tatsächlich nicht mit meiner neuen Brille übereinstimmt, dann habe ich ein Problem. -_-)
Fasten:
Irgendwie ist es mir diese Woche zweimal passiert, dass Leute mich ausgelacht haben, wenn sie von meiner Kaffeetrinkenregel erfahren haben.
Wieso lachen sie?! Ich faste nicht im herkömmlichen Sinne, dass ich wenig esse und auf alles mögliche verzichte. Ich "faste", indem ich nur zu bestimmten Zeiten bestimmte Sachen esse - ich faste eigentlich Disziplinlosigkeit beim Essen. Ich habe mir schon deshalb nicht zur Fastenregel gemacht, dass ich auf Süßes ganz verzichte, weil ich das in meiner Hausarbeitenzeit wohl auch nur schwer durchgehalten hätte bzw. es nichts am Grundproblem geändert hätte. Und "zum Kaffeetrinken Süßes essen" (also in einem Zeitraum zwischen 16 und 18 Uhr) heißt auch nicht, dass ich dann zwei Stunden lang Süßes essen darf. Ich lege mir vorher ein paar Sachen zurecht und das esse ich dann, während ich meinen nachmittäglichen Tee trinke. ^.^ (Meine liebste Tageszeit, weil ich da oft und gerne auch etwas anspruchsvollere Literatur lese, das passt so gut zu meinem Tee.)
Und da ich mittags nur Suppe esse und mein Frühstück mangels Hunger auch nicht viel nahrhafter aussieht, würde ich sowieso nie die Zeit bis zum Abendbrot ohne diese kleine Mahlzeit überleben.
Das schönste am Fasten ist für mich das Einhalten gewisser Regeln, denn irgendwie freut man sich umso mehr darauf, wenn man dann etwas Bestimmtes essen darf. ^^
Das schlimmste: wenn zum Hauskreis Süßigkeiten und Chips mitgebracht werden, die ich sonst auch gerne gegessen hätte, und jeder um mich herum knuspert! >.<
Sonstige Woche:
Ich habe festgestellt, dass ich meine Hausarbeit allen Anschein nach wieder kürzen muss, wie so immer. Denn ich habe zwar schon Bonifatius und Karl den Großen sowie deren Missionsmethoden behandelt, aber mir fehlt der Platz, um ausführlich über eine andere Erscheinung der Mission zu schreiben: den Synkretismus. Da dieser auch ein wichtiger Bereich meines Seminars war, werde ich das auf jeden Fall behandeln - und vier Seiten, in denen auch noch die Zusammenfassung untergebracht werden will, sind deutlich zu wenig.
Ich habe bei Reclam-Bücher gekauft, die sich mit dem Thema "Christianisierung" auseinandersetzen, beides Autoren, die ich kenne und deren Bücher aber nicht auszuleihen sind.
Rudolf Simek: "Die Germanen"
Lutz E. von Padberg: "Die Christianisierung Europas im Mittelalter"
Beide Bücher sind schön lesbar geschrieben und verlieren sich nicht in der Fachsprache. Padberg bringt viele Beispiele, die ich aus anderen Büchern kannte, sogar ausführlicher, und man erfährt so einiges über den Wandel der Kirche, über Missionsmethoden und über Vorfälle in der Zeit der Christianisierung. Simek erläutert die Probleme des Germanenbegriffes (wer oder was waren die Germanen eigentlich) und setzt sich anfangs auch mit dem allgemein gebräuchlichen Germanenbegriff kritisch auseinander (vor allem mit solchen Slogans wie "Die Germanen - die ersten Deutschen" von populär[wissenschaftlich]en Zeitschriften). Dann handelt er ab, was man eigentlich wirklich von den Germanen weiß (oder eben nicht weiß).
Außerdem habe ich diese Woche stricken gelernt, und zwar in einer eigens anberaumten Strickstunde zu dritt. XD Eigentlich habe ich das schon mal vor etwa sechs Jahren noch von meiner Oma gelernt, aber ich hab das ziemlich schnell wieder vergessen, weil keinen Elan gehabt. (Weil mir auch die linksgestrickten Maschen nicht so sehr gefallen.)
Aber irgendwie ist das jetzt anders und ich kann sogar schon einen etwa 20 cm langen Schal (eher "Schälchen") vorzeigen. ^^

Auf dem Bild ist neben dem kleinen Schal übrigens auch mein neues Nachtschränkchen zu sehen. ^.^
Werbung